Einvernehmliche Scheidung

Sind sich die Eheleute nach der Trennung über das Ob einer Scheidung einig, kommt für sie eine einverständliche bzw. einvernehmliche Scheidung in Betracht. Diese Scheidungsform kann mit nur einem Anwalt durchgeführt werden, wodurch die Kosten der Scheidung niedriger ausfallen. Das Familiengericht wird jedoch auch eine einvernehmliche Scheidung nur dann aussprechen, wenn das Trennungsjahr eingehalten wurde.

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Unsere Leistungen im Zusammenhang mit der einvernehmlichen Scheidung

Unser Scheidungsanwälte beraten Sie bei beidseitigem Scheidungswunsch wie folgt:

  • Strategische Überlegung, ob die einvernehmliche Scheidung mit einem Anwalt im konkreten Fall zweckmäßig ist.
  • Prüfung der Scheidungsvoraussetzungen
  • Begleitung bzw. Durchführung des Scheidungsverfahrens vom Scheidungsantrag bis zur rechtskräftigen Scheidung
  • Entwurf individueller Scheidungsvereinbarungen

Regelung im Zusammenhang mit der einvernehmlichen Scheidung

Auch bei der einvernehmlichen Scheidung sollten die Konsequenzen der Scheidung geregelt werden:

Risiken der einvernehmlichen Scheidung

Der Umstand, dass nur ein Scheidungsanwalt an der einvernehmlichen Scheidung beteiligt ist, bedeutet nicht, dass dieser neutral ist oder die Interessen beider Ehegatten vertritt. Ein Rechtsanwalt darf schon aus berufsrechtlichen Gründen immer nur die Interessen eines Ehegatten - nämlich seines Mandanten - verfolgen.

Wenn sich somit zwei scheidungswillige Ehegatten mit dem Wunsch einer einvernehmlichen Scheidung an einen Anwalt wenden, kann dieser nur von einem beauftragt werden. Der nicht vertretene Ehegatte ist dadurch strukturell im Nachteil - auch wenn er glaubt, man sei sich ohnehin einig und er könne alle rechtlichen Regelungen und ihre Folgen überschauen.

Auf keinen Fall sollte eine einvernehmliche Scheidung ohne eine Vereinbarung über Unterhalt, Zugewinnausgleich, Versorgungsausgleich und Regelungen zur Ehewohnung sowie Haushaltsgegenstände vorgenommen werden. Gleiches gilt für eine Regelung hinsichtlich Sorgerecht und Umgangsrecht im Bezug auf gemeinsame Kinder. Ohne eine solche Scheidungsfolgenvereinbarung droht nach "erfolgreicher" Scheidung doch noch ein kostspieliger Streit um Vermögen, Einkommen und Kinder - diesmal dann mit zwei Anwälten.

Autor: Elisabeth Unger

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