Die Kompetenzen in der Rechtsberatung der Anwaltskanzlei ROSE & PARTNER LLP in Hamburg umfasst die Rechtsgebiete Gesellschaftsrecht, Arbeitsrecht, Familienrecht, Erbrecht und Nachfolge, Handelsrecht, Markenrecht, Vertriebsrecht, Urheberrecht, Unternehmensnachfolge, Internationales Recht, Kartellrecht Steuerrecht sowie die Steuerberatung.

Verfolgen Sie Ihren Weg zurück: HomeRechtFamilienrecht Scheidungsvereinbarung

Scheidungsvereinbarung / Scheidungsfolgenvereinbarung

Steht eine Scheidung bevor sollte grundsätzlich rechtzeitig die Möglichkeit einer Scheidungsvereinbarung bzw. Scheidungsfolgenvereinbarung oder auch Scheidungsvertrag geprüft und gegebenenfalls genutzt werden. Dieser Sonderfall des Ehevertrages beschränkt sich inhaltlich auf die Regelung der konkreten Folgen einer noch durchzuführenden Scheidung. Eine Scheidungsfolgenvereinbarung kann langjährige gerichtliche Auseinandersetzungen zwischen den Ehegatten verhindern. Unsere Erfahrung zeigt, dass eine Scheidungsvereinbarung auch finanziell günstiger und in den meisten Fällen auch interessengerechter ist als gerichtliche Entscheidungen. Insbesondere ist auch der persönliche Aufwand und die psychische Belastung bei einer vertraglichen Regelung deutlich geringer als in einem streitigen Scheidungsverfahren. Inhalt des Ehevertrages können folgende Punkte sein:

  • Unterhalt der Ehegatten bei Getrenntlebenden, nachehelicher Unterhalt
  • Unterhalt für Kinder
  • Aufteilung des Vermögens
  • Aufteilung der erworbenen Rentenanwartschaften
  • Nutzungs- und Eigentumsverhältnisse an der Ehewohnung
  • Hausratsverteilung zwischen den Ehegatten
  • Sorgerecht und Umgangsrecht

Grundsätzlich ist jeder Elternteil zum Umgang mit dem eigenen Kind verpflichtet und berechtigt. Konkrete Regelungen können über die Besuchsdauer, bestimmte Besuchstage, Abstände sowie die Umstände des Abholens und Bringens aber auch ein Umgangsrecht von Großeltern, die Verteilung der Kosten oder den Fall des Wegzugs eines Elternteils getroffen werden.

Auch erbrechtliche Punkte sind bei der Scheidungsvereinbarung zu berücksichtigen. In jedem Fall Regelungen zu bestehenden Erbverträgen und Ehegattentestamenten in den Vertrag mit aufgenommen werden. Denkbar sind aber z.B. auch erbrechtliche Verfügungen zugunsten von Geschiedenen (soweit dies in der Gesamtgestaltung sinnvoll ist).

Ungeachtet der Vorteile eines Scheidungsvergleichs gegenüber einem Streit vor Gericht kann auch die vertragliche Einigung Konflikte nicht ausblenden. Nicht selten sind komplexe Gestaltungen notwendig, um ein für beide Seiten interessengerechtes Ergebnis zu erreichen. Unsere Rechtsanwälte und Scheidungsanwälte nutzen dabei auch Elemente und Prinzipien der Mediation, um nachhaltige Lösungen zu entwickeln.

Wichtig ist im Rahmen einer Scheidungsfolgenvereinbarung, dass sie einer rechtlichen Überprüfung durch die Gerichte standhält. Deswegen ist die anwaltliche Beratung unerlässlich. Durch unser Kompetenzteam werden dabei nicht nur die familienrechtlichen Besonderheiten bei der Gestaltung des Scheidungsvertrags berücksichtigt, sondern auch steuerrechtliche und wirtschaftsrechtliche Aspekte.

Autor: Elisabeth Unger

 

 

Dr. Elisabeth Unger - Familienrecht - Scheidungsanwalt Hamburg

Ansprechpartnerin Hamburg

Dr. Elisabeth Unger
Rechtsanwältin

ROSE & PARTNER LLP.
Jungfernstieg 40
20354 Hamburg


Tel: 040 / 414 37 59 - 0
unger@rosepartner.de

Ansprechpartnerin Berlin

Sybill Offergeld
Rechtsanwältin
Fachanwältin für Familienrecht
Mediatorin

ROSE & PARTNER LLP.
Jägerstraße 59
Gendarmenmarkt
10117 Berlin

Tel: 030 / 25 76 17 98 - 0
offergeld@rosepartner.de