13.01.2022, Startups Immobilienrecht

Wie gestaltet sich die Digitalisierung der Immobilienbranche?

PropTech-Startups, FinTech und Co.

Ein Beitrag von Rechtsanwalt Dr. Jörg Kaufmann, LL.M. (Wellington), München

Bei einem FinTech handelt es sich um ein Startup, welches es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Finanzbranche zu revolutionieren. Demgegenüber treiben InsurTechs die digitale Transformation der Versicherungsbranche voran und LegalTechs haben sich der Digitalisierung der Rechtsberatungsbranche angenommen.

Aber auch die Immobilienbranche steht längst im Bann der Digitalisierung. Diese digitale Transformation wird von den PropTechs vorangetrieben. Die weitere Entwicklung der Immobilienbranche steht also ganz im Zeichen von weiteren technologischen Entwicklungen und Disruptionen.

Was ist ein PropTech?

PropTechs digitalisieren Prozesse der Immobilienbranche oder heben diese Prozesse auf die nächste Stufe der digitalen Transformation. Buzzwords wie „Smart Home“, „Smart Building“ oder „Smart City“ lassen das große wirtschaftliche Potential der PropTechs erahnen. Gleichzeitig wird deutlich, dass es nicht lediglich um ein wenig Computerisierung einer traditionellen Branche geht, sondern sich ganz neue technologische Möglichkeiten – wie etwa im Bereich der Gebäudeautomation – ergeben.

Die erklärten Ziele der PropTechs sind Kosteneinsparungen, nachhaltige Verbesserungen der Qualität und Flexibilität der Leistungen von Immobilienunternehmen. Je nach Perspektive des Betrachters sind PropTechs eine „Bedrohung“ oder „Bereicherung“ der etablierten Immobilienunternehmen.

Wo finden sich FinTechs und PropTechs im Alltag?

PropTechs tummeln sich mittlerweile in allen Bereichen der Immobilienbranche. Administrative Tätigkeiten, insbesondere der Abschluss von Versicherungen, Finanzierungen und Vermietungen lassen sich durch digitale Lösungen vereinfachen und kostengünstiger darstellen.

Klingelanlagen, Türschlösser, Fahrstühle, Heizungsanlagen und Messeinrichtungen sind bereits weitestgehend digitalisiert und unterliegen einer immer stärkeren Vernetzung. Aber auch im Facility Management treiben PropTechs die Digitalisierung immer weiter voran.

Auf welchen Technologien basieren FinTech, PropTech und Co?

Die Digitalisierung der Immobilienbranche, insbesondere die Phänomene Smart Home, Smart Building und Smart City bauen auf bestimmten modernen Technologien auf. Diese Technologien werden den Bereich Real Estate nachhaltig verändern.

Dazu gehören insbesondere die künstliche Intelligenz, der 3D-Druck, die Robotik und die Blockchain. Quantencomputer und Mesh-Netzwerke können diese Entwicklung noch verstärken. Aber auch Cloudspeicher, Big Data, Software-as-a-Service, Augmented und Virtual Reality sind Treiber der digitalen Transformation der Immobilienbranche.

PropTech Startups treiben Digitalisierung der Immobilienbranche voran

Der Megatrend Digitalisierung macht auch vor der Immobilienbranche nicht halt. Innovative Startups, d.h. PropTechs, treiben dabei die (weitere) Digitalisierung der Immobilienbranche unaufhaltsam voran.

Durch den Einsatz von innovativen Technologien ergeben sich spannende Perspektiven für die weitere Entwicklung der bestehenden Geschäftsmodelle. Aufgrund von Effizienzsteigerungen und Flexibilisierung der Leistungen der Immobilienunternehmen werden davon sowohl die Verbraucher als auch die veränderungsbereiten Unternehmen der Immobilienbranche nachhaltig profitieren.

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