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HYCONNECT gewinnt den größten norddeutschen Startup-Wettbewerb

Reeperbahn Startup Pitch

Reeperbahn Startup Pitch

Von ROSE & PARTNER begleitetes Projekt FAUSST setzt sich beim Reeperbahn Startup Pitch durch

Im November jährte sich zum siebten Mal das größte norddeutsche Treffen internationaler Startups, die gegeneinander um die innovativste Geschäftsidee in Wettbewerb treten. Der Reeperbahn Startup Pitch ist ein globaler Wettbewerb zwischen Startups. Hamburgs Kiez wird zur Gründermeile. Der Startup-Wettkampf fand dieses Jahr vor rund 800 geladenen Investoren, Corporates und Internet- und Medienstars statt. Mit von der Partie waren auch der DHDL-Investor Ralf Dümmel und der ehemalige Boxweltmeister Wladimir Klitschko.Die Veranstaltung fußt auf einer Kooperation von Hamburg Startups und der US-amerikanischen Konferenz SXSW.

And the winner is…

Die Finalisten des Startup-Wettbewerbs versuchten mit den sehr interessanten Themen wie Gesundheit für Frauen (Cuca Intima), Hörgenuss für weibliche Fantasien (Femtasy), einer neuen Produktion von Hybridmaterial (Hyconnect), neuartige Arbeitnehmervermittlung (JobMatchMe), Softwarelösung für ausländische Mitarbeiter (Localyze) und einer Konstruktionsplattform für Satelliten (Modularity Grid) die Fachjury für sich zu gewinnen.

Allerdings kann es nur einen geben: Dr. Lars Molter von Hyconnect GmbH konnte mit seiner versierten, englischsprachigen Präsentation und seiner Idee eines revolutionären Hybridgewebes die fünfköpfige Jury überzeugen. Hyconnect gewinnt den begehrten Jury-Preis des Reeperbahn Startup Pitch 2019. Als Hauptpreis löst es ein Ticket zum South by Southwest Festival (SXSW) im März 2020 nach Austin, Texas. Das SXSW ist das größte und populärste Digital- und Kreativfestival der Welt. Nächstes Jahr heißt es „Hyconnect goes to Texas“ - freut sich der erfolgsverwöhnte Hyconnect-Geschäftsführer. Das Startup Femtasy gewann den Publikumspreis.

FAUSST: disruptives Hybridgewebe

Hyconnect schickt sich an, die Produktionsweise in der Transportbranche zu revolutionieren. Gegenwärtig werden Metalle und Faserverbundstoffe miteinander verklebt und mit Schrauben verbunden. Da solche Verbindungen in der industriellen Fertigung sehr aufwändig und kostspielig sind, setzten die Ingenieure lieber auf schwere Stahlbauten – mit allen Nachteilen. Hyconnect hat ein neuartiges Hybridverbindungssystem für die Transportindustrie geschaffen, mit dem eine Verbindung von Metall auf der einen Seite und Kunststoff/Faserverbundstoff auf der anderen Seite ohne die Nutzung von Kleber und Schrauben ermöglicht wird. Die Forschung und Entwicklung des Startups hat ein neuartiges Hybridgewebe mit dem Namen FAUSST hervorgebracht. Das neue Verfahren besteht – einfach beschrieben – aus Glasfasern und Metallfasern, die mechanisch miteinander verwoben werden. Mit diesem System lässt sich eine feste Verbindung zwischen Metall und Faserverbundstoff realisieren, wodurch der gesamte Design- und Produktionsprozess beschleunigt werden kann. Mit der neuen Lösung lassen sich die Vorteile von Stahl und Faserverbund in der Marine-, Eisenbahn- und Baubranche nutzen. Dabei kann durch die Gewichtsreduktion der Treibstoffverbrauch in beachtlicher Weise gesenkt werden. Nicht zuletzt schafft die Materialflexibilität Raum für das Designverfahren und die Langlebigkeit der FAUSST-Innovation reduziert die Wartungskosten.

Das Anwalts-Team von ROSE & PARTNER ist stolz, das Projekt FAUSST seit der Gesellschaftsgründung zu begleiten. Die Rechtsanwälte Dr. Michael Demuth und Dr. Boris Jan Schiemzik unterstützen das erfolgreiche Startup auf den Gebieten Gesellschaftsrecht, Unternehmensfinanzierung (Venture Capital-Themen) sowie im Steuerrecht. In der Industrie steigt der Anteil an Faserverbundwerkstoffen stetig. Allein in Europa werden jährlich über eine Million Tonnen produziert. Hyconnect setzt nach der Auffassung der Rechtsanwälte mit seiner Entwicklung des Hybridgewebes auf die richtige Karte und trifft den Zeitgeist.