Steuersparmodell Holding

Steuerlast in der GmbH senken

Viele Unternehmen werden in der Rechtsform der GmbH betrieben. Dabei halten in der Regel natürliche Personen die Gesellschaftsanteile an der GmbH direkt. Die GmbH ist allerdings im Vergleich eine steuerlich hochbelastete Rechtsform, wenn Gewinne ausgeschüttet werden sollen und es nicht gelingt die Gewinne über Löhne, Mieten, etc. auf ein geringes Maß zu reduzieren.

Wir zeigen Ihnen, wie Sie als Inhaber einer GmbH mit dem Steuersparmodell Holding ganz legal Ihre Steuerlast senken können.

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Gewöhnliche Besteuerung in der GmbH

Der Gewinn einer GmbH wird zunächst auf Ebene der GmbH besteuert. Als Bespiel: Eine in Hamburg geschäftlich ansässige GmbH macht 100.000 € Gewinn. Die GmbH zahlt auf den Gewinn

  • Körperschaftsteuer: 15 % = 15.000 €
  • darauf Solidaritätszuschlag 5,5% = 825 €
  • Gewerbesteuer (16,45%) = 16.450 €

Damit ergibt sich eine Gesamtsteuerbelastung von 32.275 €, also 32,275% Steuerbelastung.

Die Ausschüttung des auf Ebene der GmbH besteuerten Gewinns wird dann noch einmal mit dem Abgeltungssteuersatz von 25% plus Solidaritätszuschlag darauf oder im, wenn die Anteile in einem Betriebsvermögen (etwa auf Grund einer Betriebsaufspaltung) gehalten werden mit dem sogenannten Teileinkünfteverfahren. Nach dem Teileinkünfteverfahren werden 60% des ausgeschütteten Gewinns mit dem individuellen Einkommenssteuersatz (z.B. 42% zzgl. Solidaritätszuschlag) besteuert.

Im oben aufgeführten Beispiel können nach der Steuerbelastung auf Ebene der GmbH vom erzielten Gewinn noch 67.725 € ausgeschüttet werden. Auf Ebene der Gesellschafters der GmbH erfolgt dann eine Besteuerung mit: Abgeltungsteuer: 25% = 16.931,25 € Darauf Solidaritätszuschlag 5,5% = 931,21 Ergibt eine Steuerbelastung von 17.862,46 €.

Steuerbelastung von mehr als 50 Prozent beim Unternehmer

Im Ergebnis kommen im Privatvermögen des Gesellschafters dann nur noch ein Betrag von 49.826,54 € an. Damit ergibt sich eine Steuerbelastung von über 50%. Schon die Besteuerung der laufenden Gewinne kann ein Argument für eine Holdingstruktur sein.

Insbesondere dann, wenn ein Unternehmer/Gesellschafter den Gewinn nicht privat verwenden, sondern investieren möchte, kann eine Holdingstruktur sinnvoll sein.

So funktioniert die Optimierung mittels Holding

Hält ein Gesellschafter die Anteile nicht direkt als natürliche Person, sondern über eine weitere Kapitalgesellschaft, dann kann er auf Ebene dieser Gesellschaft die Gewinne investieren ohne dass der Betrag durch die Ausschüttungsbesteuerung (25% plus Solidaritätszuschlag darauf) minimiert worden ist.

Eine Kapitalgesellschaft muss von einer erhaltenden Gewinnausschüttung aus einer Kapitalgesellschaft nur 5% mit dem üblichen Steuersatz von 15% Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag darauf von 5,5 und Gewerbesteuer ( z.B. in Hamburg 16,45%) besteuern.

Das ergibt eine Steuer in % auf die Ausschüttung von 1,6%. Im oben genannten Beispiel sind von der Gewinnausschüttung in Höhe von 67.725 € daher nur 3.386 zu besteuern, ergibt eine Steuerbelastung von 1.092,91 €. Damit stehen dem Unternehmer zunächst 16.769 € mehr für seine Investitionen zur Verfügung.

Thesaurierungsvorteil und steuerfreie Veräußerung

Erst wenn er die Geldbeträge ein seinem Privatvermögen benötigt, wird greift wiederum die Ausschüttungsbesteuerung mit der Abgeltungssteuer (zuzüglich Solidaritätszuschlag darauf ein). Der Thesaurierungsvorteil ist gerade bei längeren Anlagehorizont durchaus nennenswert. Erzielt das Investments auf Ebene der Holding über 10 Jahre jeweils 7% so ergibt sich ein Auszahlungsbetrag von 28.507.

Einen viel gewichtigeren Steuervorteil hat eine Holdingsstruktur im Veräußerungsfall. Veräußert eine GmbH ihre Anteile an einer Kapitalgesellschaft, so kann der Veräußerungsgewinn praktisch steuerfrei vereinnahmt werden. Ausführlich zur Besteuerung des Verkaufs einer GmbH: Besteuerung Verkauf GmbH

Gerne zeigen wir Ihnen die Vorteile und Nachteile einer persönlichen Holdingstruktur im Rahmen einer Beratung auf.

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