Die Haftung des Testamentsvollstreckers

Haftungsvermeidung für Vollstrecker, Schadensersatzansprüche für Erben

Jede Testamentsvollstreckung birgt Haftungsrisiken für den Vollstrecker. Bei schuldhaften Pflichtverletzungen drohen Schadensersatzansprüche der Erben, die existenzbedrohend sein können. Für den Testamentsvollstrecker ist es daher notwendig, die Risiken zu erkennen und Maßnahmen zur Haftungsvermeidung zu treffen.

Unsere spezialisierten Experten und Fachanwälte für Erbrecht beraten und vertreten Testamentsvollstrecker und Erben in allen Fragen rund um die Haftung bei der Testamentsvollstreckung.

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Die Voraussetzungen der Haftung des Testamentsvollstreckers

Der Testamentsvollstrecker unterliegt den gleichen Haftungsmaßstäben, denen jeder Bürger und jede Bürgerin unterliegt. Es existiert insbesondere keinerlei gesetzliche Haftungserleichterung zugunsten des Testamentsvollstreckers.Führt also eine pflichtwidrige Handlung oder ein pflichtwidriges Unterlassen des Testamentsvollstrecker zu einem kausal auf der Pflichtverletzung beruhenden Schaden zulasten des Nachlasses, haftet der Testamentsvollstrecker für Fahrlässigkeit (und Vorsatz) nach den allgemeinen Grundsätzen.

Mögliche Pflichtverletzungen, die zum Schadensersatz führen können

Es gibt eine Vielzahl potentieller Pflichtverletzungen, die zur Haftung und Schadensersatzpflicht des Testamentsvollstreckers führen können. Hierzu zählen beispielsweise:

  • die Verursachung nicht gerechtfertigter Kosten und Aufwendungen zu Lasten des Nachlasses,
  • die Verfolgung riskanter Anlagestrategien mit anschließender Realisierung etwaiger Anlagerisiken,
  • die Vereinnahmung einer überhöhten Testamentsvollstreckervergütung sowie die nicht zeitgerechte Erfüllung von Nachlassverbindlichkeiten.

Neben der persönlichen Schadenseresatzpflicht droht dem Testamentsvollstrecker bei einer Pflichtverletzung möglicherweise auch seine Entlassung. Wie er von den Erben aus seinem Amt gedrängt werden kann, lesen Sie hier: Entlassung Testamentsvollstrecker

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