Schenkung, Übergabevertrag

Immobilien, Unternehmensanteile und Geld richtig übertragen bzw. zurückfordern

Die vorweggenommene Erbfolge durch eine Schenkung zu Lebzeiten ist ein probates Mittel zur Regelung der Nachfolge. Als Alternative oder Ergänzung zur erbrechtlichen Vermögensübertragung eröffnet sie rechtliche und steuerliche Möglichkeiten - vor allem bei der Schenkung von Immobilien oder bei der Betriebsnachfolge.

Potentielle Gefahren für die Generation der Schenkenden sollten aber unbedingt vertraglich durch umsichtige Formulierungen ausgeschlossen werden. Wir unterstützen Sie bei der Planung und Durchführung lebzeitiger Vermögensübertragungen.

Für eine unverbindliche Anfrage kontaktieren Sie bitte direkt telefonisch oder per E-Mail einen unserer Ansprechpartner oder nutzen Sie das Kontaktformular am Ende dieser Seite.

Beweggründe für eine Schenkung

Es gibt zahlreiche rechtliche, steuerliche und strategische Motive für eine Vermögensschenkung zu Lebzeiten. Hier die wichtigsten:

  1. Vorzeitige Auszahlung des Erbes auf Wunsch der Erben
  2. Schenkung als Abfindung für einen gebotenen Pflichtteilsverzicht (z.B. bei der Unternehmensnachfolge)
  3. Vermögensübertragung zur Ausnutzung der persönlichen Freibeträge bei der Schenkungssteuer

Gestaltung von Übergabeverträgen

Soweit es sich nicht um übliche Gelegenheitsgeschenke (Hochzeit, Geburtstag, Weihnachten etc.) sondern um handfeste Vermögensübertragungen handelt, sollte jeder Schenkung ein sorgfältig formulierter Schenkungsvertrag zugrunde liegen.

Zentraler Punkt einer jeden unentgeltlichen Vermögensübertragung sollte die Absicherung des Schenkers sein. Wir nutzen für Sie die rechtlich zulässigen Möglichkeiten wie Nießbrauchsrecht, Wohnrecht und Rückforderungsrecht bzw. Rücktrittsrecht. So schützen wir Sie vor bösen Überraschungen und unerwünschten Zugriffen von Gläubigern, Schwiegerkindern etc. (asset protection).

Wir gestalten Ihren individuellen Übergabevertrag für Ihre Immobilie, Ihr Unternehmen (Betriebsübergabe bzw. Hofübergabe).

Vermeidung von Schenkungsteuer

Unentgeltliche Zuwendungen unter liegen grundsätzlich der Schenkungsteuer. Die Schenkungsteuer entspricht in weiten Teilen der Erbschaftsteuer und ist im selben Gesetz (ErbStG) geregelt.

Wir nutzen alle dem Rechtsanwalt und Steuerberater zur Verfügung stehenden Gestaltungsmöglichkeiten, um Schenkungsteuer zu vermeiden. Durch rechtzeitige Vermögensübertragungen lassen sich zudem der persönliche Freibetrag der Ehefrau und die Freibeträge der Kinder mehrfach ausnutzen, so dass sich langfristig auch die Belastung durch Erbschaftsteuer reduzieren lässt.

Ausführliche Informationen: Schenkungsteuer

Widerruf von Schenkungen

Gelegentlich kommt es vor, dass der Schenker die Vermögensübertragung rückgängig machen will. Das kann am persönlichen Verhältnis zum Beschenkten an der Verschlechterung der wirtschaftlichen Verhältnisse beim Schenker oder Beschenkten oder an sonstigen Gründen liegen.

Soll eine Schenkung rückgängig gemacht werden, muss ein gesetzliches oder vertragliches Rückforderungsrecht vorliegen und dieses richtig angewendet werden. Außerdem sind steuerliche Besonderheiten zu beachten. Ausführlich dazu hier: Rückgängigmachung von Schenkungen

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